Vorteile mit Fortbildung, Weiterbildung, Qualifizierung
Das Zeitalter der Informationstechnologie führt zu weitreichenden Veränderungen im Berufsleben. Damit sie nicht ins Abseits geraten, heißt es daher für die Arbeitnehmer: Fortbildung, Weiterbildung, Qualifizierung!
Früher bestand die berufliche Laufbahn daraus, einen Schulabschluss zu machen und anschließend einen Beruf zu erlernen, den man dann bis zur Rente ausübte. Je nach Berufszweig und Ambitionen waren auch in früheren Zeiten Fort- und Weiterbildungen vonnöten, um auf der Karriereleiter weiter nach oben zu steigen, doch in der Regel blieb man der einmal eingeschlagenen beruflichen Laufbahn treu.
Doch die Zeiten haben sich geändert. Um konkurrenzfähig zu bleiben, werden Unternehmen straff organisiert und oft gehen Rationalisierungsmaßnahmen zulasten der Arbeitnehmer, die dann um ihre Stelle fürchten müssen. Hinzu kommt, dass durch die rasant wachsenden Bereiche der EDV und der Informationstechnologie viele Berufsbilder einer starken Änderung unterzogen wurden: Der frühere Retoucheur ist heute ein Spezialist der Bildbearbeitung am Computer, Architekten entwerfen nicht mehr am Zeichenbrett sondern mithilfe spezieller Programme, die Werbebranche wurde um völlig neue Bereiche im Internet erweitert und Sekretärinnen zeichnen sich nicht mehr durch Stenokenntnisse und einen guten Fingeranschlag auf der Schreibmaschine, sondern durch perfekte Kenntnisse in Office-Programmen und Internetrecherche aus. Auch in den Chefetagen wird heutzutage der souveräne Umgang mit E-Mail, elektronischen Terminkalendern auf Computern und mobilen Geräten erwartet.
Um mit all diesen Neuerungen Schritt zu halten, ist es daher für nahezu jeden Berufstätigen heute unerlässlich, durch Fortbildung, Weiterbildung oder bei einem notwendigen Stellenwechsel auch durch eine zusätzliche Qualifizierung selbst konkurrenzfähig zu bleiben. Wer auf dem Standpunkt beharrt, durch eine solide Ausbildung und jahrelange Erfahrung auf seinem Gebiet einen sicheren Stand im Berufsleben zu haben, kann leicht von der rasanten Weiterentwicklung überrollt werden. Wichtig ist es inzwischen vielmehr, Neuerungen nicht skeptisch gegenüberzustehen, sondern jede Fortbildung, Weiterbildung oder sonstige Möglichkeit zur Qualifizierung zu nutzen, durchaus auch in angrenzenden Bereichen. Denn viele Berufsfelder ändern sich mit der Zeit so sehr, dass sie irgendwann nicht mehr viel mit dem einstigen Berufsbild gemeinsam haben.