Japanisches Minzöl gilt als wirksames Hausmittel

Japanisches Minzöl ist ein altbekanntes Mittel, das in vielen Hausapotheken seinen festen Platz hat und bei Kopfschmerzen oder festsitzendem Husten äußerlich und bei Gallenbeschwerden innerlich verwendet wird.

Um nicht wegen jeder Beschwerde zum Arzt gehen oder starke Pharmazeutika schlucken zu müssen, setzen immer mehr Menschen ihr Vertrauen in verschiedene Naturheilverfahren. Neben Homöopathie, Akupunktur und zahlreichen weiteren Wegen besteht auch die Möglichkeit, ätheriche Öle bei leichten Beschwerden zu verwenden. Bei starken oder langanhaltendem Unwohlsein sollte man jedoch einen Arzt aufsuchen.

Japanisches Minzöl ist ein ätherisches Öl, das häufig und vielfältig eingesetzt wird. Es wird aus Ackerminze gewonnen, wobei der Mentholgehalt durch Destillationsverfahren gesenkt wird. Andernfalls wäre dieser zu hoch, um das Öl zu verwenden. Auch in seinem endgültigen Zustand als verkaufsfertiges Produkt hat das Minzöl noch eine reizende Wirkung auf die Schleimhäute. Deshalb sollte es nicht direkt mit ihnen in Berührung kommen. Zur Einnahme eignet sich japanisches Minzöl dennoch. Mit ein wenig Wasser gemischt kann es zur Linderung von Gallen-, Magen oder Darmbeschwerden beitragen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einige Tropfen des Heilpflanzenöls in heißes Wasser zu geben und mit diesem Aufguss zu inhalieren. So kann festsitzender Husten gelöst werden. Auch bei Kopfschmerzen kann man zu Minzöl greifen. Wenn man einige Tropfen auf den Schläfen verreibt, verschafft dies Linderung. Zudem wirkt das aus der Ackerminze gewonnene Produkt entspannend auf verkrampfte Muskelpartien. Sollten die Kopfschmerzen beispielsweise durch einen verspannten Nacken entstanden sein, kann es helfen, zusätzlich zu den Schläfen auch im Nacken einige Tropfen einzumassieren.

Neben dem aus der Ackerminze gewonnenen Minzöl kann man auch Pfefferminzöl für kosmetische oder pharmazeutische Zwecke erwerben. Dieses verfügt über ähnliche Wirkungen wie japanisches Minzöl, wird darüber hinaus jedoch auch in der Mund- und Gesichtspflege eingesetzt. Auf Grund seiner leicht antibakteriellen Wirkung wird Pfefferminzöl zahlreichen Gesichtsreinigungsmitteln und Mundwassern beigesetzt. Es wird mit Hilfe von Wasserdampfdestillation aus der Pfefferminze gewonnen. Diese wird hauptsächlich in den USA, Bulgarien und Italien angebaut.